Die Nistkästen - Design und Aufstellung



Das Innere kennen Sie ja sicherlich schon - doch wie sieht es von aussen aus? Hier sehen Sie wie die 3 Nistkästen aussehen und wo sie hängen. Grundsätzlich habe ich bei der Aufstellung darauf geachtet, dass am Aufstellungsort eine Stromverbindung sowie ein Zugang zum Internet besteht. Bei der Konstruktion war neben der Funktionalität aber auch die Ästhetik wichtig da alle 3 Kästen sehr exponiert hängen und über weite Entfernungen am Haus sichtbar sind. 


Eine Bauanleitung finden Sie unter dem Punkt "Bauanleitung".

Infos zur Technik unter "Technik".


 


Der Garagen-Nistkasten


Den Nistkasten an der Garage habe ich am 13. Februar 2017 nach der Arbeit auf der Arbeit (nettes Wortspiel :) konstruiert. Er ist der verbesserte Nachfolger des Hauswand-Nistkastens der sogesehen ein Prototyp darstellte. Er ist im Inneren 13x13x25 cm und die Wände bestehen aus aufgedoppelten Brettern sodass die Wände ca. 4 cm dick sind. Das Einflugloch ist mit einem Spechtschutz aus Aluminium gesichert da sich mal ein Specht am Loch zu schaffen machte. Er ist für Meisen gedacht und das Einflugloch hat einen Durchmesser von 35 mm

Der Kasten hängt in ca. 5 Metern Höhe am Garagendach an der Ostseite der Garage sowie mit Einflugloch nach Osten. Der Nistkasten hat einen Ausleger welcher am Ende mit Pflastersteinen beschwert ist was sich als einfache und dennoch sicherer Montageweg erwies. Zudem müssen keine Löcher gebohrt werden was auch meinem Vater nicht "geschmeckt" hätte (Klinkerstein-Fassade). Die Kamera ist mit 2 M6 er Schrauben + Mutter justierbar, über das Dach des Kastens gelangt man an die Technik. 

Die Versorgung habe ich mit einem verlängerten 12 Volt-Netzteil bewerkstelligt. Als Stromkabel habe ich ein Lautsprecherkabel verwendet wegen des großen Querschnitts und damit dem geringen Wiederstand mit Verlust auf der Strecke. Die Leitung ist ca. 25 m lang! 

Von der Wetterstation aus habe ich zudem eine LAN-Verbindung (Netzwerkkabel) verlegt sodass der Kasten eine gescheite Netzwerkverbindung und eine hohe Bandbreite zur Verfügung hat. 

Als Kamera komtm eine "UpCam Tornado HD Pro" mit zusätzlichem, externem Mikrofon (Chinch + mono) zum Einsatz.

Da dieser Kasten schon 2x vom Specht angegriffen wurde, habe ich das Flugloch aus Stahl gefertigt und mit der Schutzblende verschweißt - hier ist kein Durchkommen mehr!


Nistkasten in 5 Metern Höhe       Nistkastenhalterung


Der Nistkasten an der Hauswand


Dieser Kasten war der erste den ich gebaut hatte. Er hat ein Innenmaß von 13x13x 23 cm und hängt ebenfalls in ca. 5 Metern Höhe an der Fußpfette vom Dach. Er ist ebenfalls nach Osten ausgerichtet. Ich habe ihn vom Meisen-Kasten mit Flugloch in eine sog. Halbhöhle umgebaut. Einige Vogelarten wie z.B Grauschnäpper, Hausrotschwanz, Bachstelze oder auch das Rotkehlchen bevorzugen vorne offene Brutstätten (Halbhöhle). Meisen hingegen sind Höhlenbrüter und bevorzugen eine Höhle als Brutstätte, darum das Einflugloch bei den anderen Kästen.

Da ich an dem Standort dieses Kastens keine Netzwerkverbindung über Kabel herstellen kann ist dieser über W-Lan angebunden. Der Empfang ist an der Stelle besonders gut und der Stream läuft in hoher Bitrate und Auflösung flüssig. Die Antenne befindet sich am Dach, bzw. sie ragt aus dem Nistkasten-Dach heraus. Da darüber das Hausdach ist, muss das Dach des Kastens auch nicht wasserdicht sein. Die Stromversorgung erfolgt über 12 Volt mit einem Netzteil das an der Aussensteckdose angeklemmt ist.

Als Kamera kommt hier eine "UpCam Tornado HD S" zum Einsatz. Dieses Modell unterscheidet sich lediglich darin, dass es keine Möglichkeit zur Anbringung eines Mikrofons gibt. Da der Kasten in "Hörweite" zur Terrasse hängt wird dieser Stream nur ohne Ton zur Verfügung stehen.


Halbhöhle am Haus                  


   



Nistkasten an der Wetterstation


Dieser Kasten kam Anfang Februar 2018 hinzu. Er ist von der Bauart her nahezu identisch mit dem Hauswand-Kasten bis auf Kleinigkeiten. Er ist mit einem Innenmaß von ca. 14x13x25 cm etwas geräumiger noch. Die Wände sind ca. 4 cm dick. Da dieser Kasten nach Norden zeigt und er dem Wetter besonders ausgeliefert ist, habe ich ihm ein übergroßes Dach spendiert mit gut 25 cm Dachüberstand nach vorne (Norden) und ca. 20 cm zu den Seiten und die Rückseite hat nur ca. 10 cm Überstand. Dort habe ich jedoch das Solarpanel der Stationsbelüftung platziert sodass auch diese Seite geschützt ist. Wie auch der Garagen-Kasten hat auch dieser Kasten einen kleinen Rahmen um das Einflugloch der etwas vor Wind schützen soll sowie auch schöner aussieht ;) 

Angebunden ist der Kasten über LAN (Kabelverbindung).

Es kommt auch hier eine "UpCam Tornado HD Pro" mit externem Mikrofon zum Einsatz.


       

   




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