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Nistkasten Webcam - Technische Umsetzung



Wie sieht die Technik im Nistkasten aus? Welche Kamera kommt zum Einsatz und wie kommt der Livestream ins Netz? Hier finden Sie einige Antworten auf diese Fragen ;)


Nistkasten mit WebcamDer zweite Nistkasten mit Webcam









 


Die Kamera


Bei der Kamera kommt das Modell "UpCam Tornado HD Pro" zum Einsatz, eine 1080p IP Netzwerkkamera mit hervorragender Eignung für Nistkästen da diese Kamera sehr kompakt und leistungsstark ist. Sie ermöglicht zudem die Integration von Audio und ist sehr leicht einzurichten dank übersichtlichem Menü und deutscher Sprache! Auch wird ein guter Support geboten.


Die Kamera sitzt in einem eigenen vollständig abgeschlossenen Raum über dem Nistraum. Durch eine Aussparung in der Decke des Nistraums schaut die Kamera senkrecht von oben herab auf das Kasteninnere. Diese Perspektive gewährt einen vollständigen Einblick ins Nest. Der Blick von der Seite hätte zwar auch etwas, würde den Kasten aber ziemlich in die Breite wachsen lassen und die Vögel könnten den Blick mit Nistmaterial zubauen.

Den Kamerafuß habe ich weggelassen und die 2 M6 er Gewinde für die Halterung stattdessen zur Fixierung über 2 M6 er Schrauben durch die Wand des Kastens realisiert mit jeweils 1 Unterlegscheibe und Mutter je Seite lässt sich so die Kamera in den Langlöchern genau justieren und gerade ausrichten. Ich habe auch eine detaillierte Bauanleitung erstellt!


UpCam Tornado HD Pro im NistkastenUpCam mit Mikrofon im Nistkasten








Webcam mit Ton im NistkastenNistkasten mit Webcam



Das Mikrofon


Mikrofon im NistkastenDie Kamera verfügt über einen externen Audioeingang über Chinch. Damit können Chinch-Mikrofone angeschlossen werden bei monoraler Übertragung. Vorweg: Die Soundqualität lässt arg zu wünschen übrig, reicht aber völlig aus um den Stream etwas lebendiger wirken zulassen als ein "Stummfilm". Leider unterstützt die Kamera gegenwärtig kein ACC oder MP4 Audioformat welches eine deutlich bessere Klangqualität zulassen würde. Der Ton wird somit nur über den veralteten G.711 bzw. G.726 Codec encodet. Klanglich entspricht das allenfalls Telefonqualität.

Beim Hier eingesetzten Mikrofon handelt es sich um ein "Huacam HAS04" für 10 Euro bei Amazon. Möglicherweise ist der mäßige Klang aber auch dem Mikrofon geschuldet. Dies werde ich noch prüfen! Das Mikrofon habe ich in einer Ecke unter der Decke im Nistraum angebracht. Für den Fall das sich das Klebeband löst, habe ich dieses noch mit 2 Reißzwecken befestigt. Das linke Bild zeigt das noch nicht fertig eingerichtete Mikrofon unter der Decke. Man erkennt schön die Öffnung für das Kameraobjektiv.


Onlinestellung des Livestreams


Raspberry mit Datarhei RestreamerDie Anbindung der Kamera zum Internet sowie die 12 Volt Stromversorgung habe ich via Lan-Kabel ermöglicht welches ich aus der Garage heraus in der Dachrinne bis zum Aufstellungsort gelegt habe. Ein hauseigener Mini-Server (Raspberry Pi) codiert den Stream und stellt ihn online. Die Software "Restreamer" ist frei zugänglich und der Stream ist ohne Nutzung von Drittanbietern online abrufbar!

Da der Datenfluss bedingt durch meine Streaming-Instanz über meine eigene Leitung geht, kann es bei hohem Besucheraufkommen zu Rucklern Restreamer Menüund Störungen kommen. Zuzätzlich wird der Stream noch über meinen Kanal bei You-Tube veröffentlicht wodurch größeres Besucheraufkommen kompensiert werden kann da die Last dabei über die Server der Videoplattform läuft.

Ab und zu, besonders aber in der Brutzeit streamt der Restreamer den Garagen-Nistkasten über You-Tube da er den Soundcodec G.711/G.726 nicht unterstützt. Die Netzwerklast geht dabei über YouTube. Der Nachteil sind aber etwaige "Kiddies" und/oder dumme Leute die blöde Kommentare loslassen und keinen Sinn für die Aktion haben.



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