schlüpfende Küken

Fütterung von 5 Küken bei den Turmfalken

Bei den Turmfalken sind mittlerweile alle Küken geschlüpft mit Ausnahme von einem Ei – dieses ist wohl taub und liegt somit „funktionslos“ im Nest herum. Seit dem Schlüpfen läuft auch die Fütterung an. Dabei werden täglich mehrere Beutetiere, vorwiegend Mäuse aber auch Vögel und Eidechsen ins Nest gebracht. Die Beute wird dabei zunächst neben dem Nest zwischengelagert und dann in gewissen Zeitabständen von der Mutter zum Nest hervor geholt und ausgeweidet.

 

Das Falken-Weibchen hat dabei anscheinend eine Vorliebe für Magen-Darm-Trakte und zieht sich diese fast wie Spagehtti rein – kein leckerer Anblick als Zuschauer 🙂 Die Küken bekommen aber anscheinend andere Teile der Beute verfüttert.

 

Anders als bei den Meisen, sehen die Küken des Turmfalkens auch wesentlich „schöner“ aus. Sie sind flauschig und haben vom Schlüpfen an ein feines Gefieder, ähnlich der Küken von Hühnern. So ein Meisen-Küken besteht ja nur aus einem nackten Körper mit einem gelben „Trichter“ oben drauf 😀

Fuchs attackiert Igel

Leider gibt es hier auch Tiere, die für die Igel sehr gefährlich werden können! So streift hier ab und zu mal ein Fuchs vorbei, der letzte Nacht leider auch an den Igel (Paulchen) ging.

 

Er schlich sich zunächst an um dann kurz vorher zuzubeißen. Der Igel rollte sich daraufhin direkt ein und der Fuchs ließ von ihm ab. Ob dem Igel bei der einen Attacke Verletzungen entstanden sind, konnte ich bisher nicht ergründen da die Igelaktiviät die ganze Nacht sehr mau war. Denn es war wieder schweinekalt mit 2 Grad – da verkriechen sich die Igel meist lieber. Leider fehlen die Aufnahmen auf denen zu sehen ist, was der Igel danach machte – denn im Futterhaus war er danach nicht mehr und auch im Schlafhaus scheint nichts los zu sein.

 

Bleibt zu hoffen dass er sich schnell genug eingerollt hat oder der Winkel nicht passte und der Fuchs jetzt eine blutige Nase hat!

Etwas später kam noch ein Marder und versuchte das Vogelhaus zu erreichen – erfolglos dank Edelstahl-Pfahl 🙂

 

24 Antworten

  1. dem Igelchen wird nichts passiert sein. Der Fuchs konnte das sicher selbst nicht einordnen, hat einfach nur etwas gehört und sich an die vermeintliche Beute gepirscht. Oftmals erschrecken sich die Tiere einfach gegenseitig. Hab letztens auch (dank guter funkgesteuerter Gartenbeleuchtung)den Waschbären beobachtet, als die ersten Igel hier unterwegs waren. Ich stand bereit, falls was ist. Nein, das Vogelfutter am Boden am Ende des Gartens war interessanter, Waschbär sah den Igel nur kurz an und Igel lief weiter. Hab auch Marder und Waschbär da hinten schon friedlich nebeneinander fressen sehen. Allerdings habe ich wegen dem Vogelnachwuchs in meinen Kästen bei diesen Kletterern keine ruhige Minute mehr und bin heilfroh, wenn die gesund und munter rauskommen. Bei einem Kasten mit Kohlmeisenbrut mittig im Garten fand ich leider vorletzte Woche morgens die Reste des nächtlichen Dramas vor. Ob der Waschbär etwas aus dem Kasten gehört hatte oder einfach neugierig war, weiß ich nicht, aber was ich morgens vorfand, war der Kasten am Boden, das Nest war rausgezogen worden, sowie die brütende Mama, deren Überreste ich daneben fand. Die Kleinen wären ein bis zwei Tage später geschlüpft und ich war völlig hinüber wegen der Mama und natürlich dem trauernden Papa 🙁 Der Kasten war der sicherste überhaupt, dicker Holzbeton, nur mit Inbus zu öffnen, mit Marderschutz. Nützt alles nichts, denn der Waschbär hat lange Unterarme und kann überall reingreifen. Hab den Waschbär auch schon verjagt, aber das bringt natürlich nur in dem Moment etwas. Der hat die ganze Nacht Zeit, zurückzukommen. Nun versuche ich die beiden Kästen am Haus zu schützen, wie es nur geht. Oben auf dem Balkon Kohlmeisen, die bald ausfliegen, aber meine Hauptsorge gilt den kleinen Blaumeisen (Ausflug dürfte Anfang nächster Woche sein), denn der (Holz-)Kasten ist direkt an der Terrasse. Hab überall rundherum am Boden Stolperfallen aufgestellt (leerer Eimer auf Pflanzenroller etc), aber wenn die Klettermeister was hören und vermuten…ich bete echt nur noch, dass nichts passiert! Vogelfutter finden sie am anderen Ende des Gartens und meist ziehen sie nach dem Restefraß auch wieder ab. Aber die Meisen hört man auch nachts ab und an, wenn die Mama die kleinen „sortiert“, das macht mir Sorge. Ich bleibe bis Ultimo wach und lasse die Beleuchtung hinten im Garten solange an. Kommt er, renne ich direkt auf ihn zu, damit er weiß, nahe am Haus wird er nicht freundlich empfangen.

    1. Dann hoffen wir, dass der Igel Glück hatte – er war eben kurz da und schien unversehrt! Bei deinen Kästen würde ich nach Ausflug der Küken zusehen, dass sie bombenfest hängen und nicht runterfallen können bei einem Angriff. Liegt der Kasten am Boden wird es einfacher ihn zu plündern. Dazu entferne etwaige Sitzstangen und vermeide hölzerne Leisten am Kasten welche als Sprosse/Kletterhilfe dienen könnten. Was auch helfen könnte wäre ein „Rohr“ im Nistkasten als Fluglochverlängerung. Das wäre schier „unplünderbar“ ist aber noch nicht von mir getestet. Ein 5-10 cm langes Rohr als Tunnel des Fluglochs hilft sicher. Ob die Vögel sowas annehmen muss herausgefunden werden.

      1. Ich mußte mich bisher mit diesen Fressfeinden noch nicht herumschlagen, denn vorher im alten Zuhause hatte ich nur einen Kasten, der sehr hoch hing am First/Balken auf meinem großen Balkon und dort fest verschraubt war. Ich bin kürzlich umgezogen und hier kann ich am Haus nicht schrauben und dübeln, wie ich möchte. Hätte übrigens auch nicht geholfen. Der Waschbär hatte der Spurenlage nach den Kasten runtergezogen beim „Arm wegziehen“, als er wohl das Weibchen schon gepackt hatte, die natürlich völlig panisch war, ihre Federn klebten auch noch am Einflugloch 🙁 Dort kommt kein Kasten mehr hin. Der Kasten selbst war übrigens noch dicht, da nicht kaputtbar wie ein Holzkasten, aber die langen Arme kommen da rein, da hilft auch der Marderschutz nicht. Der Anblick am Morgen hat mir das Herz gebrochen und ich habe kurz nach dem Fund alles abtelefoniert, um Stacheldraht o.ä. zu bekommen, damit ich jede Klettermöglichkeit zu den anderen beiden Kästen verhindern kann. Gab es allerdings nur ab 50 Meter, keine Meterware. Direkt vor die Kästen kann man im Nachhinein ja nichts mehr groß machen, um die Eltern nicht zu stressen. Ausser eine große Blumenampel, die ich noch am gleichen Abend geholt hatte, die hängt seitdem ziemlich nah vor dem Blaumeisenkasten. Habe alles rundherum gesichert, wie es nur geht mit einfachen Mitteln, aber so ein Waschbär kommt überall hin, wenn er irgendwas hört und Beute vermutet. Ich habe mir selbst größte Vorwürfe gemacht, dort im Garten überhaupt einen Kasten hingehängt zu haben, in einem offenen Nest wäre die Mutter immerhin noch weggekommen. Nun ist das hier alles auch sehr naturnah, hier gibt es alles an Fressfeinden und Nesträubern (auch viele Eichhörnchen) und nur deshalb wurde hier wohl auch jede Nistmöglichkeit sofort angenommen von den Vögeln. Den Waschbär hatte ich erst entdeckt, als die Kohlmeise schon am brüten war, da konnte ich den Standort nicht mehr ändern. Der Kasten selbst war durch Material und Tiefe vor allen anderen Feinden sicher und auch bei fester Verschraubung oder sonstwas hätte er da reingepackt und Weibchen und Nest rausgezogen. Nur ein Vorbau mit Stahlplatten hätte da irgendwas genützt (so wie ein Steinkauz-Kasten). Ich beobachte unsere Tierwelt ja schon sehr lange und wenn Gefahr in der Nähe ist, bleibt so ein Weibchen im Kasten erstmal ganz ruhig. Kommt die Gefahr hörbar näher, wird sie aber fauchen und das wird er gehört haben und dann war er nicht mehr aufzuhalten. Ich mache mir selbst mehr Vorwürfe als dem Waschbären, er ist seinem Instinkt gefolgt, aber mein bester Kumpel wird er nicht mehr, solange hier Vögel brüten. Die freilaufenden Katzen (ja, leider auch hier gibt es genug von diesen ignoranten Idioten, die sie laufen lassen) haben in der Menge deutlich mehr Vögel und andere Tiere auf dem Gewissen, und das völlig vermeidbar und unnötig. Da sind wir uns ja einig.
        Ist schon verrückt, auf der einen Seite freue ich mich auf die Brutzeit und die kleinen Piepser; auf der anderen Seite bin ich heilfroh, wenn sie vorbei ist, weil ich nur noch im Dauerstress bin beim Versuch, alles zu beschützen und zu retten. Auch die neue Nachbarschaft hat schon mitbekommen, was los ist, wenn ich wieder mal schreiend und klatschend durch die Gegend laufe, um irgendwas (meist Katze) zu verjagen. Sollen mich ruhig für bekloppt halten, mir gehen die Tier vor. LG

        1. Waschbären kann man evtl. mit Ultraschall vertreiben. Die Geräte haben zwar keine große Reichweite, aber für das Nest dürfte es reichen.
          Auch ein Bewegungsmelder, der Licht einschaltet, wäre möglich.
          Und bestimmte Düfte mögen sie nicht. Besonders effizient soll ein Sud aus Chilischoten und Cayennepfeffer sein. Aber auch Toilettensteine, Mottenkugeln und Lavendelsäckchen sollen wirken.
          Da Katzen auch eine feine Nase haben, könnte ich mir vorstellen, daß das auch gegen Katzen wirken könnte.

          1. Von Ultraschallgeräten halte ich gar nichts! Sie können sogar dem Menschen schaden, obwohl die Frequenzen nicht gehört werden können – ich kann manche Geräte aber hören! Zuletzt in einem Gartencenter dort wo auch Rattenfallen usw zu finden waren oder manchmal wenn ich an Autos und Carports vorbeilaufe. Furchtbar! Das mit den Düften ist bei mir schon getestet und wirkt nicht oder allenfalls kurz. Was habe ich hier schon Beete gepfeffert, gechillit usw.

          2. die Katzen werden eher zum Problem, wenn die kleinen aus dem Kasten sind. Die freilaufenden Katzen-Viecher der Umgebung haben mich schon kennengelernt (die Halter teils auch) und hauen schon ab, wenn sie mich von weitem sehen. Seit wir hierhergezogen sind, tobt den ganzen Tag der Bär bzw. Vogel im Garten, da ich diverse Futterstellen habe und natürlich auch stets frisch befüllte Wasserschalen. Amseln, Türkentäubchen, Buntspechte (die holen aber nur kurz für ihren Nachwuchs ab und halten sich hier nicht auf), Meisen, Rotkehlchen, Heckenbraunellen, Gimpel etc etc, neuerdings auch Spatzen – die gab es hier vorher nicht. Ich bekam schon Ohrensausen, weil ich das fürchterliche Quietschen so vermißt habe 🙂 Hatte reichlich in meinem alten Zuhause und da haben sie mich so oft genervt, aber wenn man es dann gar nicht mehr hört…. jedenfalls kam dann kurze Zeit nach Einzug hier und Beginn der Fütterung ein Männchen – eventl. von einem Hof in der Nähe – dann ein Weibchen, noch ein Männchen und nun gibt es Spatzen-Nachwuchs und das Quietschen ist endlich wieder zu hören 🙂 Wir haben eine Zauneidechse, eine Waldmaus, die an der Terrasse wohnt, diverse junge Eichhörnchen…hier läuft und hüpft den ganzen Tag alles kreuz und quer und sie fressen mir die Haare vom Kopf! Dass die Katzen hier gern „vorbeischauen“ ist klar und ich bin nur noch am Ausschau halten und sprinte auch los, wenn ich etwas entfernt Katzen-Alarm von Amseln höre. Ist nämlich ein ganz anderer Ton, als wenn Gefahr aus der Luft droht (Greifvogel). Da könnte man Duftstoffe verteilen, wie man will, die Katzen lauern entweder irgendwo unter einem Busch oder sprinten auf die Vögel zu. Mit Zaun absichern gegen die geht nicht, denn der müßte wirklich sehr hoch sein und gefährlich und über die Nachbargrundstücke könnten sie trotzdem jederzeit kommen. Ich stelle die Wasserschalen und Futterstellen so auf, dass sie sich nicht anschleichen können, aber es ist trotzdem schwierig, denn Jungvögel erkennen die Gefahr nie. Ich passe auf, wie es nur geht. Aber es geht ja sowieso nicht nur um die Tiere, die hierher kommen, sondern um alle überall. Diese Leute sollten einfach mal ihren gesunden Menschenverstand einschalten oder sich gar kein Tier anschaffen. Der Staat ändert nichts in Richtung Katzensteuer und so werden es immer mehr. Wo früher einer in einer Siedlung mal einen Freigänger hatte, sind es heute mehr Leute, die teilweise 3 oder mehr Freigänger-Katzen haben. Sie wollen was zum kuscheln, aber nichts, wo sie mit losgehen müssen wie mit einem Hund. Und unsereiner kann zusehen, wie er mit dem Ergebnis klarkommt. Oder die vielen Hilfestationen und Päppler (bei uns leider nicht vorhanden), die ihre ganze Zeit opfern, um irgendwas zu retten. Ist wie mit den Igelauffangstationen, die retten wollen, was andere mit Mährobotern oder „Gartenumgestaltung“ und „Ordnung“
            anrichten. Es wird nur von der Natur genommen, aber nichts gegeben. Das kann es doch alles nicht sein 🙁 Ich bin hierher gezogen, hab erstmal ne kleine Totholzhecke angelegt, bienenfreundliche Pflanzen eingesetzt und als ich nun vertikutiert hatte (hier war seit ewigen Zeiten nichts gemacht worden), nicht mal Dünger für die Nachsaat genutzt. Der Buchsbaumzünsler wird abgesammelt und mit der Rest mit heißem Wasser bekämpft und entweder es klappt oder nicht. Keine Chemie wegen der vielen Tierchen. Wenn das Laub im Herbst kommt, werde ich das auch zusammenrechen, aber am Ende des Garten lauter Häufchen machen. Geht alles und sieht viel schöner aus als so eine „Wüste“ mit Mattenzaun drumherum. Ich schrieb schon wieder Romane, aber ich komme halt immer an´s nachdenken bei diesen Themen und frage mich jeden Tag, was mit den Menschen los ist. Für mich sind diese Tiere Wunder…auch jede kleine Meise. Da ist so ein winziges Ei und daraus wird so ein perfektes Wesen, wo jede der vielen Federn am richtigen Platz sitzt. Und sie sind mutig und neugierig und springen aus dem Nest in eine ihnen völlig unbekannte Welt. Sie sind toll! Unsere Wildtiere gehören geschützt und unterstützt. Und vor allem, respektiert.

        2. Bisher hatte ich noch nie Übergriffe von Katzen, Mardern und Waschbären auf meine Kästen. Vermutlich auch wegen der Standortwahl. Ich hänge Kästen meist nur in 3 m Höhe auf an glatten Wänden oder glatten Pfählen. Versuch beim Nächsten Mal ein E-Zaun, der nur nachts eingeschaltet ist. Die Katzenviecher hier ärgern mich grenzenlos, ständig geht das Licht an und ne Katze schleicht hier vorbei. ich reiße dann die Wohnungstür auf und renne hinterher oder werfe Steinchen/Dreck danach. Bei uns in der Firma ist jetzt der Jäger um den Waschbären den Gar aus zumachen. Eben pisste er wieder von der Decke aufs Material und teure Maschinen…

        3. Das tut mir alles total leid. Ich finde das auch ganz furchtbar. Das ist zum Heulen…
          Deinen letzten Absatz kann ich nur unterschreiben. Ich freue mich auch jedesmal total, wenn sie ihre Moospakete reinschleppen und später die Kleinen piepsen und dann mache ich mir nur noch Sorgen und bin dann erleichtert, wenn alle (überlebenden) rausgeflogen sind.
          Wie Silvia schrieb gibt es solche Ultraschallpiepser (für uns nicht hörbar). Ich habe so ein Marderschreckgerät in mein Auto gebaut, es gibt sie aber auch mit Batterie zum Aufhängen. Vielleicht hast du dafür eine Möglichkeit. Oder gingen irgendwelche Stacheldinger gegen Katzen?
          (Ich war ja schon drauf und dran, mir Natodraht auf die Mauer zu machen….aber jetzt waren schon jahrelang keine Katzen mehr über die Mauer gekommen).

          1. Alles, was regulär unter Ultraschall läuft, ist keiner. Wir liegen hier bereits mit Nachbarn im Clinch, weil dort 2 Maulwurfschrecks aktiv sind. Nicht richtig im Boden und dann noch 2! Dazu völlig sinnfrei und nutzlos, die Teile. Tiere gewöhnen sich an die Geräusche. Es könnte hier nachts so herrlich ruhig sein, wenn die Teile nicht wären. Also ich höre sie deutlich und es nervt ohne Ende. Nächster Schritt geht zum Anwalt. Manche hören das nicht, ich höre alles…auch Fledermäuse, die nah vorbeifliegen (die nerven mich aber nicht ;))
            Bei Mardern hilft oftmals ein Netzgitter, darüber laufen sie nicht gern. Hatte ich nach div. Zündkabelkauf unter dem Auto und dann war Ruhe. Licht bringt nichts, habe hier die Gartenlaterne in der hinteren Ecke des Gartens an und somit Waschbär und Marder beobachtet, die fast darunter saßen und die Vogelfutterreste aßen. Den Marder hatte ich bereits im alten Zuhause ewig vom Balkon aus mit Taschenlampe beobachtet, man darf nur kein Geräusch machen, wenn man beobachtet 🙂 Und auf Bewegung reagieren sie, mir ist mal fast einer über die Füße gelaufen, als ich ganz still stand…ich hatte ihn kommen sehen und das getestet. Ist Tatsache. Diese Tiere sind ja eh sehr scheu und einmal drauf zu, weg sind sie. Das Problem ist nur, dass ich ja irgendwann auch mal ins Bett muss und dann können sie sich in Ruhe „umsehen“. Chili/Knoblauch Pulver habe ich übrigens auch allabendlich entlang der Holzdielen der Terrasse gestreut…solange die kleinen Piepser kein Geräusch machen, wenn so ein Fressfeind in Hörweite ist, ist alles gut. Aber das tun sie halt manchmal. Noch ein paar Tage, dann kommen die kleinen Blaumeisen raus. Eins hört man schon tagsüber flattern, um die Muskulatur aufzubauen und ich bin schon verliebt, ohne dass ich die Süßen gesehen habe 🙂 Daumen drücken!

          2. Dei Teile bringen nichts und sind potenziell gesundheitsschädlich auf Grund hoher Schalldruckpegel. Demnach soll es sogar dem Gehör schaden auch wenn die Frequenzen nicht gehört werden können. Was da dran ist, kann ich nicht sagen. Heutzutage greifen manche Kommunen sogar bewusst auf Störsender zurück um Jugendliche zu vertreiben! An Plätzen wo sie durch Lärm und Vandalismus stören, werden Lautsprecher montiert welche wie beim Marderschreck scheußliche Töne vonsich geben, die nur jüngere Leute hören können…

  2. Ihr macht euch so viel mühe toll,nicht weit von bei mir haben die besitzer von einer wiesse mit kleinen bäumen und sträuchern alles platt gemacht jetz wo die vögel brüten,ich konnte 🤮

    1. ja, das könnte ich auch, wenn ich das lese. In dem Fall sofort Kreis-Umweltamt (Naturschutzbehörde) anrufen und wenn dort keiner erreichbar, die Polizei. Hab ich alles schon gemacht im Laufe der Jahre, wenn Leute mal wieder meinten, ihre Gärten in der Brutzeit plattmachen zu müssen und Gespräche nichts nutzten. Auch mit der Stadt selbst habe ich mich regelmäßig angelegt. Es gibt ein Bundesnaturschutzgesetz. Alles redet von Klima-und Umweltschutz, aber machen sollen immer die anderen. Und die Bäume werden weiter überall gefällt. Unfassbar!

  3. Heute Morgen 7:30 Uhr erstmal nach dem Rechten gesehen 😉 Die Glocke bei den Turmfalken läutet wirklich ohrenbetäubend 🥴 Das Igelfutterhaus ist zum Ameisenfutterhaus mutiert und im Außenbereich beobachtet eine schwarzweiße Katze die Vögel – also life pur 🫨

  4. Bei den Meisen an der Wohnanlage ist es ja jetzt richtig eng. Unglaublich, wie schnell sie gewachsen sind. Ein Küken setzt sich schon dauernd an den Rand, um sich zu strecken. Und jetzt waren mehrfach beide Eltern zum Füttern da, sieht richtig nach Vorbereitung fürs Ausfliegen aus.
    In „Lüdenscheid“ scheinen es wirklich nur noch 7 Küken zu sein, aber die Mutter füttert wirklich sehr oft, wenn sie diese Küken durchbringt, wäre es echt gut.
    Ich bin gespannt, wie es bei den Falken wird, wenn sie größer sind. Vorhin hat eines schon ein anderes geärgert und immer mit dem Schnabel angestoßen, aber das hat es sich nicht gefallen lassen und ist gegen gegangen.

  5. Traut sich Papa Falke nicht mehr in die Kinderstube? Im Eingangsbereich liegt eine Maus.
    Was ist, wenn Mama Falke etwas passiert, füttert dann das Männchen weiter. Ganze Mäuse nur ablegen, funktioniert ja dann nicht mehr.

      1. Krass. Bei den Meisen füttert auch das Männchen. Hast Du es da schon erlebt, daß die Brut überlebt, wenn Mama Meise wegfällt und nur noch das Männchen füttert?

      2. Was ich sehr interessant finde, ist, daß die Falkenmutter nachts nicht mehr bei ihren Küken ist. Ich sah sie mindestens 12 Stunden (20-9 Uhr) nicht in ihrem NK. Ich glaube nicht, daß sie noch nachts nach 12 Uhr reingeflogen ist. 😉
        Sind sie schon so weit, daß sie nur noch morgens und abends gefüttert werden? Bei den Wanderfalken ist das so, da werden sie auch lange alleine gelassen. Auf der Seite Brodowski gibt es darüber einen sehr schönen Bericht mit vielen Fotos.

  6. Was ich sehr interessant finde, ist, daß die Falkenmutter nachts nicht mehr bei ihren Küken ist. Ich sah sie mindestens 12 Stunden (20-9 Uhr) nicht in ihrem NK. Ich glaube nicht, daß sie noch nachts nach 12 Uhr reingeflogen ist. 😉
    Sind sie schon so weit, daß sie nur noch morgens und abends gefüttert werden? Bei den Wanderfalken ist das so, da werden sie auch lange alleine gelassen. Auf der Seite Brodowski gibt es darüber einen sehr schönen Bericht mit vielen Fotos.

    1. Das ist mir auch aufgefallen und ich habe mir das vorhin auf Youtube nochmal rückwärts angeguckt. Gegen halb 5 kam sie wieder und fütterte. Aber insgesamt sind sie echt schon viel und häufig alleine. Dass da keins losmarschiert, noch liegen sie ja brav im Knäuel.

  7. 15.12 Was war denn das?!?!?!
    Mutter Falke kommt mit Maus rein, Küken steht Ecke, stellt sich beim Anblick der Mutter auf die Hinterbeine und schreit die Mutter an, als ob sie der Feind wäre. Mutter verschwindet darauf wieder. Hat sich eine andere Falkin im Nest verirrt?????

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