Die Hitze sorgt für vorzeitiges Ende

Igel vor der Kamera eingerollt
So ein schönes Lakritznäschen!

Aktuell erleben wir eine massive Hitzewelle und reihenweise dürften an diesem Wochenende neue Temperaturrekorde fallen. Für die Vöge eine Katastrophe und die Hitze forderte auch bei mir einige Opfer! Die hohen Temperaturen stiegen aber auch einzelnen Zuschauern zu Kopfe und bei soviel Unverschämtheit bekomme ich selbst mit Klimaanlage die Hitze – am Ende mehr dazu. Bei den Turmfalken kam der Uhu wieder zu Besuch und ein Falke ging dabei stiften! Uhus können auch Turmfalken eliminieren, da er einer der Top-Prädatoren unter den nachtaktiven Greifvögeln ist!

Totalausfall bei Radio Siegen 2

Bei Radio Siegen find die zweite Brut schon holprig an und von 5 Eiern schlüpften 3 innerhalb von 24h, der Rest dann nach 2 und 4 Tagen! Diese Nachzügler waren also vorweg schon dem Tode geweiht und starben entsprechend durch die Dominanz der älteren Küken. Doch mit der Hitze von teils 34 Grad wurde die Fütterung der 3 Küken zunehmend unregelmäßig und abenteuerlich. Statt Futter wurde auch mal Nistmaterial gebracht oder mit leerem Schnabel heimgekehrt. Oder es wurde mutmaßlicher Mist bishin zu Kotpaketen gefüttert. Die Altvögel müssen ziemlichen Hitzestress gehabt haben und vermutlich verkriechen sich auch potenzielle Futterinsekten bei den Temperaturen. Die Brut starb ziemlich sicher also eher durch Dehydrierung samt Futtermangel, denn Wasser nehmen sie ebenfalls nur über die Nahrung auf. 

Vor 2-3 Tagen starb dann auch das letzte Küken. Die toten Küken wurden von der Meisendame entfernt. Trotzdem wurde noch sporadisch Futter gebracht und die Meise scheint wohl nicht gleich verstanden zu haben, dass das Küken tot ist. Schade aber vllt klappt es nächstes Jahr früher besser.

Hitzespringer oder sehr früher Ausflug bei Wetterstation

Bei der Wetterstation wurde die Hitze ebenfalls zum großen Problem und auch der Schutz mit einem weißen Handtuch über das Dach über die Seiten hinabhängend konnte die Tropentemperaturen nicht fernhalten. Hitze kriecht eben überall hin. Bei 34 Grad aussen hat es die auch mindestens im Kasteninneren, Eher aber an die 40 Grad dann! 

 

Nachdem hier bereits 4 von 8 Küken starben, davon 2 als Nachzügler und 2 wohl im Kontext der Hitze, rechnete ich eigentlich mit einem Totalausfall. Doch dann flogen 2 Tage später, an Tag 15 und 16, – wenn ich richtig gerechnet habe – die Küken aus. Die Art und Weise, wie der Ausflug vonstatten ging, spricht eher aber für ein Hitzespringen! Die Temperatur erreicht kritische Werte und die Küken geraten in Panik, verlassen dann fluchtartig das Nest. Bei noch sehr jungen Küken ist das meist der Todesflug und sie landen einfach auf dem Boden unterhalb des Kastens, sterben manchmal durch den Aufprall oder zappeln dann als Beute für andere Tiere am Boden herum. Häuftig bei unter Dachziegeln nistenden Vögeln zu beobachten, wenn plötzlich „unfertige“ Jungvögel auf der Terrasse liegen, die vermeintlich aus dem Nest gefallen sind. Bei potenziell tödlicher Hitzeeinwirkung springen sie in Panik, oft unkontrolliert, – eine primitive Schutzreaktion!

 

Die Stationsküken waren aber „nur“ etwa 3-4 Tage zu früh dran und vollgefiedert dürften sie dennoch realistische Chancen haben! Denn das Areal vor dem Kasten ist verwildert und weitgehend unbewirtschaftet, mit Büschen und hohem Gras. Ich konnte nach dem Ausflug auch Bettelrufe aus dem Gebüsch hören.

Planmäßiger Ausflug bei den Staren

Die Stare am 2. Kasten sind gestern ebenfalls ausgeflogen. Hier allerdings planmäßig. Schon vorgestern machte ein Star den Anfanf, der Rest zierte sich aber noch. Dann gestern folgten die anderen 3 Küken schließlich nach. Hier gab es interessanterweise keine Ausfälle!

Das große Vögeln bei den Igeln

Bei den Igeln ist seit einiger Zeit nur noch „Eat ’n fuck“ angesagt. Also Fressen & Pimpern im Paternosterprinzip die ganze Nacht. 🙂 Nur an der Willigkeit der Auserkorenen muss noch etwas gefeilscht werden. Aber auch lustige Szenen kommen zustande, etwas wenn im Futterhaus mal wieder Rambazamba gemacht wird, mit Gestänker und Geschubse. Dann kann man mit etwas Glück solche schönen Lakritznäschen beobachten! 🙂

 

Igel haben eine Tragezeit von etwa 35 Tagen und mit etwas Glück also sehen wir im Spätsommer und Herbst Igelnachwuchs. Hoffen wirs, denn der Waschbär würde auch Igelnester plündern… Letztes Jahr gab es erstmal seit Wiederansiedelung von Igeln bei mir Nachwuchs zu sehen! Aktuell gehen zudem auch nur überschaubare Futtermengen durch, trotzdem teils bis zu 4 Igel gesichtet wurden. Das liegt zum einen auf dem Fokus der Fortpflanzung als auch möglicherweise an ein teilweise vorhandenes, natürliches Futteraufkommen, sodass sie die Futterstellen nicht zwingend in Anspruch nehmen müssen aktuell. Dennoch wäre das kein Argument, Igel nicht ganzjährig zu füttern! Manche „Fach“leute monieren die ganzjährige Fütterung von Vogel oder Igel, .- die Leute haben aber schlicht keine Ahnung, wie es in der Tierwelt in der Realität aussieht. Wie bei der Sorte des Futters gilt: 100 Leute, 70 Meinungen!

Playlist

5 Videos

In eigener Sache: Helikopterzuschauer und Klugscheißerei!

Eigentlich muss ich mich hier eher zügeln aber da einzelnen Nutzern wohl der Helm brennt, muss ich jetzt mal deutlich werden! Was die letzten Tage so los war, hat auch mir die Freude an der Sache ziemlich eingetrübt. Scheinbar ist das der Preis, wenn eine Seite bekannter, größer wird.

In den vergangenen Tagen kamen einige Unterstellungen und Vorhaltungen bezüglich der Hitzeausfalle in den Nistkästen! Es wurde sich aufgeregt, warum ich die Küken bei Radio Siegen nicht zufüttere oder die Kästen abhänge und in den Schatten bringe usw usf. Den Vogel komplett abgeschossen hat aber eine Nutzerin, die mir vorwarf alles nur wegen der Klicks und des Geldes zu machen und verreckende Küken ja mehr Klicks bringen und sie meine Seite nun entfolgen würde! Der Post bekam sogar noch Likes! Gehts noch???

 

Reisende halte ich nicht auf und notfalls helfe ich auch beim Kofferpacken nach! Solche schier asozialen Härtefälle bekommen von mir auch direkt die Sperre, da ich sowas weder nötig noch verdient habe! Ich reiße mir den Arsch auf und habe bei Saison fast nur noch dieses Projekt als Lebensinhalt, um hier ein astreines Zuschauer-Erlebnis zu bieten und auch einzugreifen wenn es vertretbar, sinnhaft ist und dann muss man sich solche Klöpper reinziehen?! Wie kann man nur sooo undankbar und unverschämt sein!?

 

Ich kann ja nächstes Jahr Personal einstellen, das dann 10-20x am Tag 10 km oneway zum Kasten bei Radio Siegen hinfährt, um die Küken zu füttern oder sie zur (vollen) Wildvogelhilfe Brilon zu bringen, wo man über 2h oneway über Land hingurkt, da es um Siegen keine Alternative (mehr) gibt. Dann aber kann hier fürs Zuschauen bezahlt werden, denn dann müsste ich alles hinter Bezahlschranken packen oder mit Werbekacke zumüllen, damit das gegenfinanziert wird. Wäre das die Lösung? Und ja, ich verdiene mit den Inhalten hier auch ein paar Euro, denn nur weil ich der Herr Fuhr bin, kriege ich die Kosten für Server und Software oder den Sprit usw, usf. nicht geschenkt!

 

Um zum Abschluss zu kommen: Ich werde auch zukünftig nur eingreifen wenn es Sinn macht, vertretbar ist und auch logistisch machbar ist. So wenig wie möglich, so viel wie nötig! Ich kann viel Unheil abwenden aber eben nicht alles und den Rest macht halt die Natur, auch wenns hart klingt. Auch Aussagen vonwegen, ich trage die Verantwortung für das was im Nistkasten geschieht, weise ich entschieden zurück! Ich mache nur sichtbar was sonst im Verborgenen passiert, auch wenn ich bemüht bin, gute Bedingungen zu schaffen, die maximalen Bruterfolg fördern. Wer sich also nun angesprochen fühlt, sollte die eigene Meinung mal hinterfragen oder notfalls zu „lustigen Katzenvideos“ wechseln! Kritik ist alles schön und gut aber wenn sie nicht angebracht oder gar unverschämt ist, sollte man manchmal einfach „die Backen“ halten, besonders wenn man selbst nichts zu Artenschutz beiträgt und solche Kommentare vom Sofa in ner Werbepause raushaut…

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34 Kommentare
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Sandra
Sandra
18 Tage vor

Es tut mir leid, dass Du Dich mit solchen Kommentaren herumschlagen musst, Alexander.
Wir alle, die wir hier gerne Nistkasten-Livestream schauen, haben Dir zu danken, dass Du hier nicht nur die Tiere sondern uns mit den einmaligen Einblicken in ihr Leben und mit Deinen fachmännischen und unterhaltsamen Kommentaren fütterst!
Jeder, der hier Kritik übt, soll es selber erst einmal besser machen.

Wie sagt man: Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.

DANKE, ALEXANDER, für Deinen großartigen Einsatz und Deinen wunderbaren Kanal!

Bernd
18 Tage vor

Hallo,
ich war irritiert. Bei dir wie bei uns gibt es eine 2. Brut bei den Meisen und beim täglichen gucken, wie es bei dir so aussieht, sehe ich überall leere Nester. Dabei haben unsere Kücken ein paar Tage Vorsprung.

Wie sieht es aus bei uns in Köln, südlich der Pferderennbahn:
Von den 6 Eiern sind 5 geschlüpft – mit Tagen zwischen den einzelnen Küken. Schon am Anfang waren es über Nacht nur noch 4 Küken und das Ei war auch weg. Im Gegensatz zu dir ist die Aufzeichnung zwischen 22 und 5 Uhr abgeschaltet.
Die Hitze macht unseren Küken natürlich auch zu schaffen. Letzten Samstag habe ich dann einen zusätzlichen Hitzeschutz gebaut.
Haben mir die Meiseneltern nicht böse genommen, schon nach wenigen Minuten haben sie die Küken wieder in Obhut genommen.
Gestern morgen lag dann das mit Abstand kleinste Küken tot im Nest, ich habe es sofort entnommen.

Grüße aus Köln.

Jana
Jana
18 Tage vor

Hallo Alexander, den Worten von Sandra schließe ich mich zu 100 % an. Mehr braucht es dazu nicht zu sagen. Vielen lieben Dank für die Einblicke in die Nistkästen und den Igelstationen ,verbundenen mit deiner täglichen Zeit !!!
Liebe Grüße aus Leipzig

Caroline
Caroline
18 Tage vor

Zum Glück gibt es diese Blogs damit man so gut wie nichts hier verpasst (wenn man mal einige Tage im Urlaub war)….vielen Dank 😊👏🏻

OnkelMü
OnkelMü
18 Tage vor

Lass dich nicht unterkriegen von Möchtegern-Tierschützern und Besserwissern.
Dein „Stammpersonal“ hält zu dir und ist froh, dass es sowas, wie hier, gibt.
LG 🙂

Kerstin
Kerstin
17 Tage vor

Hallo, ja mit unverschämten Leuten muss man leider überall leben. Die sterben nicht aus. Das Internet macht es ja auch einfach, dumme Kommentare zu posten.
Nächstes Jahr musst du also selber über die Wiese springen und Würmchen sammeln (bitte mit Video), du hättest auch das 5. Ei bei den Falken fertig ausbrüten können und jetzt bei der Hitze vor/in jeden Kasten einen Ventilator anbringen 🤣.
Mach dir nichts draus. Lösche solche bösartigen oder auch dummen Kommentare und mache weiter so. Wir sind voriges Jahr durch Zufall auf die Seite gestoßen und finden sie sehr schön, auch deine herzerfrischenden Kommentare.👏
Liebe Grüße aus dem auch heißen Sachsen. Kerstin

Pascal
Pascal
17 Tage vor

So jetzt ist die Brutsaison auch schon wieder vorbei, gefühlt geht das immer so schnell vorbei, es macht so viel Spass ein Teil hierbei zu sein und so etwas sehen zu dürfen 😊

Ich weiss natürlich nicht wie viele negative Kommentare zum Thema „In eigener Sache: Helikopterzuschauer und Klugscheißerei“ es nun waren, aber wenn der Prozentanteil bei weniger als 5% sind/waren, dann wäre mir das doch total egal 😂Es gibt immer Menschen mit komplett anderer Meinung und das ist auch gut so, aber die klare Mehrzahl an positiven Kommentaren zu deiner Arbeit sind doch viel wichtiger, aber an gewissen Tagen/Phasen kann einem natürlich schon mal so etwas herunterziehen.

Nesrin
Nesrin
17 Tage vor

Ach Alexander……hör einfach dem Meister Eder zu 😂
Meister Eder – Es muas a Blede gem
Die allermeisten Leute hier wissen deine doch Arbeit/Leidenschaft zu schätzen 🙂

Hoffentlich unterhalten uns ab jetzt noch die Igel für einige Monate 😊

Rudolf
Rudolf
17 Tage vor

Die Nistkästen so leer zu gehen ist schön (aufgrund der Hitze) aber natürlich auch nun etwas traurig 😏
Den einen Starenkasten schaue ich mir täglich an, ob da nicht doch irgendwann mal etwas explodiert 😂🙈

Hier in den Blogs ist die Kritik an deiner Arbeit doch so gut wie nicht da. Ich lese zwar manchmal in den Chat rein, aber auch da ist es doch überwiegend freundlich und positiv. Ist es also bei YouTube so schlimm???

Bernd (1:)
Bernd (1:)
17 Tage vor

Hier hat sich ja eher eine emotionale Sichtweise auf das Geschehen in den Nistkästen etabliert; da wird um ein Küken gehofft und gebetet und auch getrauert,
der Gesundheitszustand beobachtet und manchmal in Panik verfallen.
Da kann es schnell passieren, dass direktes Eingreifen gefordert wird, um ein kleines Küken oder gleich eine ganze Zucht zu retten… dass das eigentlich nicht möglich ist, weil der Weg zu weit, es keinen Zugriff aufs Haus gibt usw, dass bedenkt der Kommentator erst einmal nicht.
Und wenn man dann noch differenziert, wo Unterstellungen und Beleidigungen gepostet werden (hier meines Wissens nicht) dann sollte nicht mit Ironie und Sarkasmus geantwortet werden oder gar durch Ignoranz der Meinung aus dem Weg gegangen werden.

Mir wäre das hier sonst zu konform, wenn keine Widerspruch erlaubt ist.
Es wäre, mit Verlaub, eigenartig.

Bernd (1:)
Bernd (1:)
17 Tage vor

Ich habe auch nicht erneut bekundet (aber entsprechend gelikt) , wie großartig das alles ist, weil, großartig ist jeder einzelne von uns; jeder, der füttert, der Wasser anbietet, ein Häuschen und selbst der, der nur die Videos guckt, damit hast du viel erreicht, dass Bewusstsein der Leute.
Aktiv werden.
Dein Blog, ist in diesem Zusammenhang, der absolut hilfreichste wenn es um das geeignete Futter (Sommerfütterung pro und contra), Größe der Einfluglöcher, geeignete Nistkästen usw
und wenn wir das auch nur annehmen und damit verbreitern, ist nicht nur der Vogelwelt geholfen, sondern auch manchen zu einer sinnvollen Aufgabe verholfen.

Arne Eder
Arne Eder
17 Tage vor

Das war doch allem in allem eine bisher positive Saison 🙂

Danke Alexander für deine bisherige Arbeit und lass dich von paar Menschen nicht so herunterziehen, dein Stammpublikum und besonders die Tiere danken dir so sehr für das alles 🤝🏻👏🏻👍🏻

Helga
Helga
16 Tage vor

Hallo,

ich habe selbst einen Nistkasten mit Kamera und was ich dort mit ansehen kann, ist nicht immer schön, z. B. der komplette Verlust einer ganzen Brut. Oder der schlimme Streit zwischen zwei Kontrahenten in einem Nistkasten. Oder die Einnistung eines Insekts, oder die Hitze/Kälte, oder das Vorhandensein von Parasiten oder …………….
Die Kamera im Kasten macht schonungslos sichtbar, was einem sonst verborgen bleibt.

Ich kann es absolut nachvollziehen, wenn man einem Tier, das offensichtlich leidet, helfen will! Man darf aber dabei nicht übersehen, dass beispielsweise die Bereitstellung von (Insekten-)Futter im Sommer auch Fressfeinde anziehen kann. Oder dass das Flattern von Tüchern oder Sonnenschirmen in Nestnähe oder gar das Versetzen eines Kastens mit Eiern/Küken zwecks besserer Beschattung die Tiere so erschrecken kann, dass die Elternvögel das Nest nicht mehr aufsuchen. Es gibt dadurch zusätzlich ein hohes menschengemachtes Risiko! Wenn es dann nur beim „gut gemeint“ bleibt, sind die Folgen erst recht nicht schön anzuschauen.

Ich halte es selbst beim bestens positionierten Nistkasten in bester vogelfreundlicher Umgebung für einen absoluten Glücksfall, wenn vom Nestbau bis zum Ausflug alles problemlos klappt und in diesem Bewusstsein und mit großem Staunen beobachte ich das, was im Verborgenen stattfindet.

In diesem Sinne – vielen herzlichen Dank lieber Herr Alexander – für das Bereitstellen der Einblicke in eine uns grundsätzlich verborgene Welt und für Ihre Arbeit und Mühe!!!

Andrea
Andrea
16 Tage vor

Erschreckende Dramen habe ich auch schon auf den Seiten anderer Anbieter von Vogel-Webcams erleben müssen. So ist leider die Natur. Auch die Vogelwelt ist kein Pony-Hof.

Vielen Dank auch von mir für Deine großartige Arbeit. Ich freue mich jeden Frühling auf neue Beobachtungen.

M.Kraemer
M.Kraemer
16 Tage vor

Tja. Manche haben halt keine Ahnung. Lass dich nicht irritieren. Wir sind glücklich über die schönen Bilder und wissen, im Leben gibts halt auch unabwendbar Unschönes, das man halt ertragen muss.

Katja
Katja
16 Tage vor

Also ich habe sehr viel Freude an deinen Livestreams und habe durch das Beobachten schon einiges gelernt. Wann hat man schon die Möglichkeit, das Geschehen in den Nistkästen oder Igelhäusern so nah mit zu erleben. Natürlich haben mir die Küken mit ihrem Hitzestress furchtbar leid getan. In der Folge habe ich eine kleine Wassertränke auf meinem Balkon aufgestellt. Hinterm Haus (Mehrfamilienhaus, einen Garten hab ich nicht) stelle ich seit einigen Jahren den Sommer über eine Schale mit Wasser für die Vögel und Igel bereit. Leider wurden in meinem Viertel in den letzten Jahren sehr viele Bäume gefällt, weil Grundstücke den Besitzer wechselten oder neu bebaut wurden. Bei drei Grundstücken in meiner direkten Nachbarschaft wurden Hecken entfernt und durch Kunststoffzäune ersetzt, oder aus grünen Vorgärten wurden Schottergärten oder Parkplätze…., ganz zu schweigen von der zunehmenden ganzjährigen Weihnachtsbeleuchtung in Gärten und auf Balkonen…..

Sarah
Sarah
14 Tage vor

Absolut verständliche Reaktion auf derartige Anschuldigungen und Kommentare. Selbst Wildtierstationen etc müssen derzeit eine Vielzahl von Tieren (hauptsächlich Sing- und Greifvögel) ablehnen, weil die Hitze schlichweg zu groß ist und zu lange andauert und für Juni auch viel zu früh ist. Ich gucke hier zwar nur sporadisch rein und kommentiere fast gar nicht, aber ich bin froh und sehr dankbar, dass es eine Website wie diese gibt. Natürlich bin ich auch traurig, wenn Bruten sterben oder Nistkästen von Raubtieren geplündert werden, aber das ist tatsächlich Natur. Würden sich alle (weltweit in Industrieländern) in einigen Dingen etwas ändern, dann wäre der Natur schon gut geholfen und es würden einige Situationen gar nicht erst entstehen, aber ich fürchte, dass der Zug mehr als abgefahren ist. Oder vielleicht sollten sich diejenigen, die meckern, dann mal einen ehrenamtlichen Job bei Auffangstationen suchen, um am Tag mal eben z.B. 108 Hitzespringer-Mauersegler auf einmal zu versorgen.
Das dazu.
Ansonsten: Weitermachen und vielen Dank für Deinen Einsatz!

Ingo
Ingo
8 Tage vor

Ich habe früher immer zu unserer Hauswand hochgeguckt und mich gefragt, was da in dem Kasten so abgehen mag. Dank Dir kann man das nun jährlich nachvollziehen. Mit allen schönen, aber auch schlechten Seiten eines Pipmatzlebens.
Tu Dir selber einen gefallen: Nimm Dir solche Dummbatzkommentare nicht zu Herzen. Gleich löschen, gleich sperren, fertig ist der Brutkasten! Ist besser fürs Herz, fürs Hirn und spart einfach nur Zeit.

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