Der Mpemba-Effekt bei -12 Grad
Endlich hat es mal für ein paar Tage feinstes Winterwetter gegeben. Leider kann man als absoluter Winterfreund wie mir die „Winter“ hier nur noch in die Tonne treten und statt Winterwonderland gibts nur noch Depri-Siffwetter mit der meinerseits verhassten „Mildscheiße“.
Doch ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn, der Winter den Weg ins westdeutsche Tiefland und es gab ein paar Tage richtiges Winterwetter, dabei konnte die letzte Nacht immerhin mit -14,3 °C Tiefstwert punkten. Es war somit die kälteste Nacht seit 2021.
Vom Mpemba-Effekt habe ich immer wieder mal gehört und gesehen, meistens aber bei deutlich kälteren Temperaturen als die -12 Grad zum Zeitpunkt meines Experiments. Ich habe zunächst nur eine Tasse kochendes Wasser aus der Eingangstür zu meiner Wohnung geworfen und geschaut was passiert: „Fuumm * Dampfwolke!“.Da war klar, ich musste es ausprobieren 🙂
Ich testete es dann mit einem Kochtopf im Freien und es gelang auch direkt, jedoch unfotogen, da kein geeigneter Hintergrund = kein Kontrast. Zum Sonnentiefststand steht sie so tief, dass kaum ein Sonnenstrahl auf unser Grundstück gelangt! Doch in der Einfahrt gab es ein paar Sonnenstrahlen und so machte ich die Experimente dort! Die Kamera (Canon EOS R6 Mark II) wurde aufs Stativ gesetzt, 14 mm Weitwinkelobjektiv drauf und dann löste mein Freund die Serienbildaufnahme aus, während ich den Behälter mit (fast) kochendem Wasser in die Luft geschleudert habe. Den Wasserkocher haben wir mit in die Garage genommen, damit die Wege kürzer sind! 🙂 Durch die Sonne als Gegenlichtquelle ergab sich ein toller Effekt! Nach 3 Durchgängen waren die Bilder soweit im Kasten und das erste kleine fotografische Highlight des neuen Jahres eingetütet. 2025 war für mich fotografisch wie meteorologisch leider ein Totalausfall. Keinen Winter, keine Gewitter oder auch nur spannendes Wetter. 2026 kann nur besser werden! Hoffen wir auch auf eine schöne Brut und Igelsaison dieses Jahr! 😉
Die Fotos und Videos des Mpemba-Effekts möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten!
Was ist der Mpemba-Effekt?
Der Mpemba-Effekt bezeichnet das paradoxe Phänomen, bei dem heißes Wasser unter bestimmten Bedingungen schneller gefriert als kaltes Wasser. Benannt wurde der Effekt nach seinem „Wiederentdecker“ (1963), dem tansanischen Schüler Erasto B. Mpemba. Das Phänomen ist aber bis heute wissenschaftlich noch nicht lückenlos erforscht! Für alle, die es interessiert, gibt es hier einen umfangreichen Bericht dazu!
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6 Antworten
hochinteressant, klasse! Dankeschön 🤛👍
Mega klasse! Vielen Dank fürs „Mitnehmen“! 🙏
Ich mag zwar nicht den Winter so wie du 😉
Aber Video + Fotos waren schön anzusehen 🤩
Hallo Alex,
das ist PERFEKT !
Hi Alex! Ich hoffe, dein Kopf ist unversehrt geblieben?! 😉 Vielen Dank, dass du uns an dem Experiment hast teilnehmen lassen!
Es kamen nur ein paar Tropfen Wasser an, die kälter als mein Kopf waren!